Der Boom der Computerspiele nimmt nicht ab und dabei geht es mittlerweile nicht nur noch darum sich die Zeit zu vertreiben. Denn durch Onlinespiele erleben Menschen von allen Teilen der Erde, verbunden durch das Internet, gemeinsam den Spielspaß.
Wenn früher von Multiplayerspielen die Rede war, dann bedeutete dieses, dass sich mehrere Computerspieler an einem Ort verabredeten und ihre eigenen Rechner zu diesem Ort transportierten und vernetzten. Dann konnte man diverse Strategiespiele oder Egoshooter mittels des lokal aufgebauten Netzwerkes zusammen spielen.
Heute sind diese sogenannten privaten LAN-Partys nicht mehr so populär. Heute macht der heimische Internetzugang das mühselige transportieren des eigenen Computers überflüssig.
Viele Computerspiele geben die Möglichkeit, mit anderen Spielern rund um den Erdball das Spiel seiner Wahl zu erleben. Dabei wird entweder miteinander oder gegeneinander angetreten.
Teilweise wird sich in festen Stammgruppen organisiert, welche sich je nach Spielgenre anders betiteln. Dabei tauchen Begriffe wie zum Beispiel Clans, Gilden oder Allianzen auf. Weiterhin werden diese Gruppen mit Bekanntschaften noch mit einem individuellen Namen versehen.
Für Außenstehende mag es seltsam erscheinen, wenn sich jemand mit dem Grund verabschiedet später noch an einem “Gildentreffen” teilnehmen zu müssen. Jedoch für die Anhänger dieser Spiele selbst ist es mittlerweile ein fester Bestandteil der Freizeitgestaltung geworden.
Jedoch birgt das Onlinespielen auch eine Suchtgefahr. Somit ist mit einigen Studien belegbar, dass es sehr viele Spieler gibt, bei denen ein Suchtverhalten festzustellen ist. Oftmals wird das reale soziale Umfeld vernachlässigt oder im schlimmsten Fall die Schule geschwänzt oder sogar die Arbeit.
Mit einer gesunden Herangehensweise bieten die Onlinespiele jedoch eine Menge Spaß und Abwechslung an kalten und nassen Wintertagen.


Oktober 27th, 2011
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